Ehrungen

Neben dem Acadamy Award für die beste Filmmusik im Jahr 2003 mit dem Film „Broke Back Mountain“ erhielt Costello noch viele weitere Preise. Im Jahre 2003 wurde er mit der Band The Attractions in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Sicherlich eine der größten Auszeichnungen für einen Musiker dieser Musikrichtung. Im gleichen Jahr wurde ihm ein Eintrag auf dem europäischen Walk of Fame in Rotterdamm gewährt. Insgesamt hatte er dreizehn Mal bei den Grammy Awards einen Preis gewonnen. Den Ersten im Jahr 1979 als bester neuer Künstler und bisher zuletzt im Jahr 2010 für das beste Folk Album „Secret, Profane & Sugarcane“. Zusätzlich haben etliche seiner Alben die goldene und platine Auszeichnung für großen kommerziellen Erfolg erhalten. Auch in den jährlichen Charts der besten Alben taucht sein Name regelmäßig auf.

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Die Elvis Costello Show

Im Jahr 2008 startete die Ausstrahlung der TV-Show Spectacle. In dieser Sendung stellt Elvis Costello verschiedene Künstler und ihre Musik vor. Jede Folge dieser Sendung umfasste eine Stunde Sendezeit. Es wurde ein Künstler vorgestellt, der sowohl Beispiele seiner Musik präsentieren durfte als auch im Interview mit Elvis Costello antworten musste. Dieses Sendekonzept wurde als neu und einzigartig versprochen, da in dieser Länge noch nie Vorstellungen einzelner Künstler versucht wurden. In der ersten Staffel kamen Künstler wie Elton John, The Police oder auch Bill Clinton zu Wort. Die Folge mit Bruce Springsteen in der zweiten Staffel musste sogar auf zwei Sendetermine aufgeteilt werden.

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Privatleben

Im Jahr 1974 heiratete Elvis Costello seine erste Frau Mary Burgoyne. Mit ihm zusammen bekam er einen Sohn. Er trägt den Namen Matthew. Sie lebten in Flickenham nur wenige Häuser entfernt von Costellos Vater, der dort mit seiner zweiten Frau Sarah eingezogen war. Im Jahr 1985 ließen die beiden sich scheiden, doch die Beziehung war angeblich schon in den späten Siebzigern, vermutlich durch eine Affäre mit Bebe Buell, zerrüttet gewesen. Seine zweite Ehefrau Cait O’Riordan lernte er 1984 kennen. Er ist damals Produzent der Band „The Pogues“ in der Cait als Bassistin spielt. Im Jahr 1986 heirateten die beiden. Diese zweite Ehe hielt bis zum Jahr 2002. Cait sprach angeblich bereits 2001 von der Scheidung, woraufhin Costello versuchte, seine Arbeit als Songwriter in normale Bürozeiten zu pressen. Er versuchte so, eine Trennung von Cait zu vermeiden. Continue reading

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Neue Erfolge

Gemeinsam mit Paul McCartney arbeitete er an „Back On My Feet“, „Veronica“ und einigen weiteren Titeln. McCartney ist in einigen Songs auch selbst zu hören. Mit diesen Songs ist auch sein Erfolg in den USA wieder enorm. 1989 gab er mehrere Solo-Konzerte, in denen er auch mit anderen Musikern wie Johnny Cash gemeinsam sang. Auch mit seiner Band The Attractions nahm er 1990 ein neues Album auf. Aufgrund von Streitigkeiten mit der Plattenfirma wurde dieses Album jedoch erst im Jahre 1995 veröffentlicht. Als Solo-Künstler interessierte sich Elvis Costello in den frühen neunziger Jahren sehr für klassische Musik. Immer wieder kombinierte er seine Pop-Stücke mit der Begleitung durch Orchester oder andere klassische Musiker. Später schaffte er aber auch den umgekehrten Weg. Mit Anne Sofie von Otter gelang einer der wenigen erfolgreichen Ausflüge einer klassischen Musikerin in die Welt der Pop-Musik. Continue reading

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Die achtziger Jahre

Neben seiner eigenen Musikkarriere wird Elvis Costello nun auch Produzent. „The Specials“ zum Beispiel wurden unter seiner Leitung zu einer der beiden erfolgreichsten Ska-Bands dieser Zeit. Seine eigene Musik war mit dem Album „Get Happy!“ nicht mehr ganz so erfolgreich wie seine ersten Alben. Der Musikgeschmack hat sich stark gewandelt. Dennoch wird die Band 1980 zum ersten Mal als Headliner bei einem Festival angekündigt. Continue reading

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Elvis Costello and the Attractions

Im Jahr 1977 castete Costello seine neue Band zusammen. Steve Nason, später unter dem Namen Steve Nieve bekannt, wurde für das Keyboard und Bruce Thomas als Bassist engagiert. Zusammen mit dem Trommler Pete Thomas, der jedoch mit Bruce nicht verwandt ist, bildeten sie „Elvis Costello and the Attractions“. Das Album „My Aim Is True“ wurde neu aufgelegt und die Alben „This Year’s Model“ und „Armed Forces“ folgten in den Jahren 1978 und 79. Mit der neuen Band konnte er seinen Erfolg sogar auf den US-Markt ausdehnen. Mehrere Konzerttouren in ganz Europa und den USA wurden zu einem großen Erfolg. Continue reading

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Die Anfänge seiner Musik

Mit seinem Vater gemeinsam konnte er als Kind an den Musikaufnahmen zu einem Werbespot teilnehmen. In dem Song „Secret Lemonade Drinker“ ist seine Stimme im Hintergrund zu hören. Der Spot warb für eine Limonadenfirma. Seine erste sogenannte Bühnenerfahrung sammelte er als Jugendlicher im Kirchenchor. Doch schon 1971 freute er sich über seinen ersten bezahlten Auftritt. Jedoch handelte es sich hier nur um ein Trinkgeld von 50 Pence, das ihm beim St. Georges Project in Liverpool zugesteckt wurde. Er begann eine berufliche Laufbahn als Computer Operator, doch versäumte er keine Gelegenheit, sich als Musiker hervorzutun. Verschiedene kleinere Auftritte als Solosänger oder im Duett „Rusty“ mit Allan Mayes in Nachtclubs gaben ihm zusätzliche Erfahrungen auf der Bühne. Im Jahr 1975 konnte er dann mit seiner Band Flip City ein erstes Studioalbum aufnehmen. Zu dieser Zeit nannte er sich erstmals DP Costello. DP stand für Declan Patrick und Costello war der Mädchenname seiner Urgroßmutter väterlicherseits. Seine Urgroßeltern schienen für die musikalische Laufbahn der Familie eine große Bedeutung zu haben. Sein Großvater Patrick MacManus wuchs als Waise auf, nachdem seine Eltern bei unterschiedlichen Unfällen ums Leben kamen. Er lernte im Waisenhaus Musikinstrumente zu spielen und gab die Liebe zur Musik an seinen Sohn Ross und dessen Kinder weiter. Patricks Mutter war mit dem Namen Costello geboren, den der Enkel Declan Patrick später als Künstlername annahm. Auf Anraten seines Managers änderte er später seinen Vornamen in Elvis. Dies sollte eine Anspielung auf den König des Rock and Roll Elvis Presley sein. Äußerlich versuchte Elvis Costello ein wenig dem ebenso bekannten Buddy Holly nachzueifern. Die große Brille und die Frisur ergaben eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden. Continue reading

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Die frühe Kindheit

Am 25 August 1954 wurde Declan Patrick Aloysius MacManus im St. Marys Hospital in London geboren. Der Sohn von Ross MacManus wurde später unter dem Künstlernamen Elvis Costello als Musiker bekannt. Ross MacManus war in den fünfziger und sechziger Jahren ein bekannter Sänger und Komponist, der regelmäßig in Sendungen der BBC auftrat. Die Anforderungen an diese Arbeit waren recht immens. Der junge Declan war daher regelmäßig von den probenden Musikern umgeben. Die Musik, die zu dieser Zeit im Fernsehen gezeigt und damit von seinem Vater geprobt wurde, umfasste von Frank Sinatra bis hin zu Irish Folk eine große Palette. Rock and Roll war jedoch im Elternhaus von Elvis Costello nie zu hören, obwohl Ross MacManus sogar Auftritte gemeinsam mit den Beatles absolvierte. In seinen ersten Jahren lebte Costello mit seiner Familie in London. 1960 zogen sie in die Kleinstadt Twickenham, zehn Meilen südlich der Hauptstadt. Im Jahr 1971 siedelte er nur mit seiner Mutter nach Birkenham, von wo aus er seine ersten musikalischen Gehversuche unternahm. Auch in Liverpool, der Heimatstadt der Beatles, verbrachte er einige Jahre. In dieser Stadt ging Elvis zur Schule.

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Elvis Costello als Schauspieler

Elvis Costello konnte auch in einigen Filmen und Serien als Schauspieler glänzen. Seinen ersten Filmauftritt hatte er im Jahr 1979 im Film „Americathon“ als der Earl of Manchester. Seine Rolle beinhaltete eine Musikdarbietung. Im Jahr 1984 spielte er in der Serie „Scully“ Henry Scully, den Bruder der Hauptfigur Francis Scully. 1984 folgte eine Sprechrolle für einen Comicfilm. Im Film „No Surrender“ aus dem Jahr 1985 übernahm er die Rolle eines unfähigen Magiers. In „Straight to hell“ hatte er als Hives der Butler 1987 eine Nebenrolle in einem Film mit Courtney Love. Continue reading

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